"Die Schweiz braucht mehr soziale Gerechtigkeit"
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey verurteilt an einer SP-Wahlveranstaltung in Zürich die SVP-Wahlkampagne.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey verurteilt an einer SP-Wahlveranstaltung in Zürich die SVP-Wahlkampagne.«Die SP und ich steht auf der Seite der Schwachen unserer Gesellschaft. Es braucht mehr Steuergerechtigkeit, soziale Sicherheit und eine neue Umverteilung», lautete die Botschaft von Micheline Calmy-Rey an einer friedlichen, von der SP veranstalteten Kundgebung vor über 1000 begeisterten Personen auf dem Lindenhof in Zürich. Dabei sprach sich die Bundespräsidentin gegen Ausgrenzung und das Schüren von Ausländerfeindlichkeit im Walhkampf aus und verurteilte die "Schaf-Kampagne" der SVP: Umrahmt von einem musikalischen Rahmenprogramm mit der Gruppe "Schtärnefoifi", der Sängerin Vera Kaa und Greis sprach sich die Bundespräsidentin vor versammelter Zürcher SP-Parteiprominenz für eine vielfältige und offene Schweiz aus. Dabei wurde auch klar, dass die entscheidende Frage in den verbleibenden drei Wahlkampfwochen lautet: Welche Schweiz wollen wir? Die Schweiz der Mörgeli-SVP, die für Ausgrenzung und Sozialabbau steht oder eine soziale, offene und ökologische Schweiz und neue Fairness, die eine Stimme für die SP garantiert. Am nächsten Samstag wird Micheline Calmy-Rey auch in der Romandie an einer Veranstaltung der SP-Frauen in Genf eine kämpferische Rede halten.







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