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Bundesrat macht Ernst beim Energie sparen

Die SP Schweiz begrüsst die Anstrengungen des Bundesrats zur Steigerung der Energieeffizienz. Angesichts des ständig wachsenden Stromverbrauchs in der Schweiz sind Massnahmen zur besseren Nutzung der Energie dringend nötig. Die Verbesserung der Effizienz wird die Stromrechnung der Haushalte entlasten und steigert so die Kaufkraft. Gleichzeitig wird durch die Verbesserungen und durch die konsequente Förderung der Erneuerbaren die Planung eines neuen Atomkraftwerks überflüssig. Allerdings nützt der Bundesrat das Sparpotenzial nur teilweise aus.

Die SP Schweiz begrüsst die Anstrengungen des Bundesrats zur Steigerung der Energieeffizienz. Angesichts des ständig wachsenden Stromverbrauchs in der Schweiz sind Massnahmen zur besseren Nutzung der Energie dringend nötig. Die Verbesserung der Effizienz wird die Stromrechnung der Haushalte entlasten und steigert so die Kaufkraft. Gleichzeitig wird durch die Verbesserungen und durch die konsequente Förderung der Erneuerbaren die Planung eines neuen Atomkraftwerks überflüssig. Allerdings nützt der Bundesrat das Sparpotenzial nur teilweise aus.„Es ist erfreulich, dass der Bundesrat dem ständig wachsenden Stromverbrauch nicht mehr untätig zusieht.“ sagt der Basler Nationalrat Rudolf Rechsteiner. „Der Bundesrat übernimmt mit seinem heutigen Entscheid zu einem grossen Teil die Vorschriften der EU und sorgt damit ohne Produktivitätseinbussen für Einsparungen von fast 1‘000 Gigawattstunden pro Jahr. Dies entspricht einem Betrag von rund 150 Millionen Franken, der Privathaushalten und Wirtschaft zusätzlich zur Verfügung steht.“ Allerdings hätte der Bundesrat mit strengeren Richtlinien die Energieeffizienz noch verstärken können. Die vorhandenen Techniken zum Energiesparen werden nur zu einem Teil ausgenutzt. Die SP fordert, dass durchgehend nur Geräte mit A-Klasse-Label erlaubt sind und dass die Anforderungen der Energie-Etikette an den technischen Stand der Dinge angepasst werden.Positiv bewertet die SP Schweiz ferner die geplante Schaffung eines Gebäudeenergieausweises, der – analog zum Label bei Geräten – für Transparenz über den Energieverbrauch von Gebäuden und Wohnungen sorgt. Dies ist im Sinne von Mieterinnen und Mieter, die dadurch Klarheit über die zu erwartenden Nebenkosten erhalten; die Massnahme dient aber auch potenziellen HauskäuferInnen. Allerdings sollten die Kantone den Gebäudeenergieausweis obligatorisch einführen müssen. Der Bundesrat hätte dies in seiner Kompetenz erlassen können.

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